Vizcaya Haus

Vizcaya Haus Das bekannteste Museum in Miami ist das Vizcaya Haus. Es ist als Winterresidenz des Industriellen James Deering, im Jahr 1916, erbaut. Möbelstücke aus ganz Europa erstand er auf seinen Einkaufstouren. Diese sind aus den verschiedensten Epochen, unter anderem Barock, Renaissance, Rokoko und Neoklassizismus. Da er zunächst kein passendes Gebäude hatte, und um den Möbeln ein entsprechendes Ambiente zu verschaffen, hat er seine Ville gebaut. Den Stil des Anwesen brachte er ebenfalls aus Europa mit, denn es handelt sich hierbei um eine Nachbildung eines italienischen Landsitzes des 16. Jahrhunderts. Die gesamte Anlage besteht aus dem Villagebäude, einem Bootsanleger, welcher in Form einer Gondel gebaut ist und einem großen Park, welcher nach Vorgaben italienischer und französischer Gartenkunst angelegt ist. Allerdings befinden sich in dem Park einheimische Pflanzen. Der Unterhalt des Anwesens war nach dem Tod des Besitzers nicht mehr zu finanzieren und es konnte förmlich zugesehen werden wie dieses verkam.

Dade County erwarb im Jahr 1952 die Villa. Diese wurde restauriert und dann die gesamte Anlage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Vizcaya Museum ist heute eine Hauptattraktion in Miami. Mit über 70 Räumen, welche Antiquitäten aus dem 15. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert zeigen, ist das Museum ausgestattet. Mit Hilfe einer Broschüre kann die Villa und der Garten von den Besuchern selbst erkundet und die Werke besichtigt werden, es werden aber auch Führungen angeboten, um das Anwesen zu bestaunen. Der Garten, die Terrassen und der Teepavillon werden heute nicht nur als Museumsbesichtigung besucht, sondern auch als Hintergrund für Fotohintergründe genutzt, insbesondere für Hochzeitmoden.