Fisher Island

Eine kleine, künstlich Angelegte Insel, im Atlantischen Ozean, bei Miami ist Fisher Island. Als luxuriöser und streng abgeschirmter Wohnsitz vieler Reicher und Prominenter Leute ist die Insel bekannt geworden. Ursprünglich war sie die Südspitze der Halbinsel Miami Beach, jedoch wurde im Jahr 1905 ein etwa 300 Meter breiter Schifffahrtskanal gebaut, damit die Ozeanriesen in den neuen Hafen Miamis einfahren konnten. Dadurch wurde die Südspitze von Miami Beach abgetrennt und Fisher Island zu einer künstlichen Insel. Carl Graham Fisher, nach dessen die Insel benannt ist, kaufte die Insel und wollte ein Mausoleum erbauen, 1925 aber ging sie in die Hände von William Kissam Vanderbilt II. über. Dieser tauschte die Insel eine Yacht mit Fisher. Vanderbilt machte die Insel zu seiner Winterresidenz, und baute eine Villa, Gästehäuser, ein Atelier, einen Golfplatz, Tennisplätze und Swimmingpools. Dieser Teil der Insel ist heute das Resorthotel "Fisher Island Club". Nach dem Tod Vandabilts, besaß der amerikanische Stahl-Magnat Edward Moore die Insel und nach dessen Tod erwarb der Geschäftsmann Wood die Insel.

1963 verkaufte er diese an eine Entwicklungsgesellschaft. Erst in den 1980er Jahren, nach langen gerichtlichen Auseinandersetzungen und vielen Besitzerwechseln, ist die heutige Bebauung mit Luxus Appartement begonnen worden. Die Insel ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht und eine Besichtigung ist nur von einem Boot aus möglich. Betreten werden darf die Insel nur von den Bewohnern, zahlenden Gästen des Clubs und die Schüler der privaten "Fisher Island Day School". Die Insel gehört zu den sichersten der USA wird unter anderem von Boris Becker, Mel Brooks, Andre Agassi und Oprah Winfrey bewohnt. Einige von ihnen nutzten die Immobilen dort als Zwei- oder Drittwohnsitz. Es gibt nur rund 20 Familien, welche ihren ständigen Wohnsitz auf Fisher Island haben.